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Filme

Staubsaugersymphonie / Kammermusik der Staubsauger. # // Zum Film >>

staubsauger

Roland Albrecht / Aufgeführt 1989 im BKA in Berlin, Mehringdamm
Aufgenommen von Artvideotv / Trekanten Video Formidling (TVF) / Gent / Belgium http://www.artvideo.tv/

Verschiedene Staubsauger Modelle, von multifunktionalen bis zu dem ersten Staubsauger von Elektrolux aus dem Jahre 1905, werden als Musikinstrumente verwendet.

 

Fernsehsendungen vom 26.11.2015

sehenswet

Sehenswert! / Museum der Unerhörten Dinge (Teil 1) // Sehenswert! / Museum der Unerhörten Dinge (Teil 2) // Sehenswert! / Museum der Unerhörten Dinge (Teil 3)

 

Über die Buchstabensuppe

grimm

Die Erfinder der Buchstabensuppe oder wie die Gebrüder Grimm Köche wurden # // Zum Film >>
Herr Liebreich, Nachbar der Grimms, berichtet, dass er öfter von ihnen zu wissenschaftlichen Sitzungen eingeladen wurde; wie er da eine Suppe mit Buchstaben essen musste und mit vollem Mund Wörter nach sprechen sollte. In der Suppe hätten sich Buchstaben von bestimmten Wörtern befunden, und diese Wörter sollte er mit vollem, mit halbvollem und dann mit leerem Mund aussprechen. Die Grimms hätten sich die Lautverschiebungen, die dabei zu hören waren, aufgeschrieben und sie genauestens untersucht.

 

hühner

Wie die Hühner sprechen lernten # // Zum Film >>
Die Idee war, den Hühnern das Gackern abzugewöhnen. Sie sollten Ersatzweise das Sprechen lernen. Den Hühnern wurde so lange Buchstabennudeln einer Buchstabensuppe zum aufpicken hingestreut, so lange das Alphabet angeboten, das sie mit gierigem Wissensdurst aufpickten und zu sprechen anfingen. Als sie zu sprechen anfingen hörten sie auch gleich wieder auf und gackerten lieber weiter. Danach wurde dieser linguistische Versuch beendet.

 

nicht essen

Von dem, der keine Buchstabensuppe essen wollte, weil er lesen konnte, was er essen sollte und dies nicht essen wollte.
. . . Nun sitzt er da und schaut in diese Suppe - / er rührt sie langsam und behutsam um, / er schweigt und schaut ganz ernst, / es sieht so aus als prüft er jedes Zeichen, / die Worte werden immer mehr/ und Sätze stehen in der Suppe. // Er liest die Brocken seiner Eltern, / die ganz geheimen Sachen auch / von denen nie gesprochen . . . # // Zum Film >>

 

suppe lesen

Wie aus der Suppe gelesen wird
Man koche, zu diesem Selbstversuch, einen Topf Buchstabensuppe und löffle ihn langsam und konzentriert aus einem Suppen Teller. Man verweile kurz und schaue tief in den Suppen Teller, belade nun den Suppenlöffel und führe ihn in Richtung des Mundes. Kurz bevor, die Buchstaben im Munde landen, stoppe man und lese die Buchstaben die im Löffel zu sehen sind, laut vor. Für Fortgeschrittene gibt es spezielle durchlöcherte Löffel. # // Zum Film >>

 

 

4 Orte : 100 Töne
(Berlin Schöneberg)

"Die Arbeit zeigt vier audiovisuelle „Porträts“ des städtischen Raums. Sie setzt sich aus zeitgenössischen Videoaufnahmen und einer Sammlung von aufgezeichneten Geräuschen, Stimmen und musikalischen Kompositionen zusammen. Neben den Stimmen von John F. Kennedy und Kaiser Wilhelm ist der Gesang von Marlene Dietrich zu hören. Ferner sind Tierstimmen zu vernehmen, historische Pferdekutschen, akustische Klangikonen des Radios insbesondere aus der Nachkriegszeit und andere akustische Zeitdokumente. Zu den audiovisuellen Spuren Schöneberger Orte der Gegenwart werden die historischen Klangereignisse montiert. Auch diese Arbeit ist eine Gratwanderung zwischen Wissenschaft und Kunst. Künstlerisch ist sie, weil sie ganz auf die ästhetische Wahrnehmung von Ton und Bild setzt und den Zuhörern Fragmente einer Audio History zum freien Spiel mit Assoziationen präsentiert. Dies funktioniert wie ein akustisches Fort-Da-Spiel: Die historischen Klänge sind in den Aufnahmen gebunden, werden hörbar, setzen die Einbildungskraft in Bewegung, sobald sie verklingen und kehren in der geloopten Installation nach einigen Minuten verlässlich zurück, um erneut zu verklingen. Die künstlerische Qualität liegt also nicht in einer musikalischen Neukomposition aus einer Vielzahl von Einzelklängen oder in einem neu geschaffenen Soundscape eines Ortes, sondern vielmehr im Prinzip eines Wechsels, bei dem die historischen Klangereignisse zwischen Aktualisierung und Erinnerung changieren, angespielt werden, um im Verklingen Imaginationen aufzurufen. In diesem ästhetischen Spiel wird das Verhältnis des Zuhörers zu den historischen Klängen – und zu der mit ihnen verbundenen Zeitgeschichte – aufgerufen und befragt." Herbst 2014 Winfried Pauleit

 

kleistmonom

 

Weitere Filme:

"Die Weltreise" 1985 / 2017

"Heimatkundlichen Führungen" Kulturelle Landpartie im Wendland, 2011

"Das Depot der Unerhörten Dinge in der Galerie 18m" 2011

Ausblick“, Video, 540 Min. Berlin 2001

„Der Klang der Dinge“, ca. 55 Min. DVD 2000

„Knochen und Maschinen“, 20 Min. 1999

Film „Sonnen“, 25 Min. 1997